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Steigende Mieten, Ärger mit den Nebenkosten, Fragen zur Renovierung – die im Deutschen Mieterbund zusammengeschlossenen Mietervereine stehen ihren 1,3 Millionen Mitgliedern bei allen Rechtsfragen beratend zur Seite. Eine neue, datenbankgestützte Fachanwendung hilft jetzt, Verwaltungsvorgänge zu beschleunigen. Entwickelt wurde sie in der Hälfte der Zeit vergleichbarer Projekte – und zu deutlich geringeren Kosten. Lesen Sie im Best Practice Bericht, wie unser Mitglied Scopeland Technology für den Deutschen Mieterbund auf Basis seines Produktes SCOPELAND agil, kosteneffizient und
schnell eine flexible Individualsoftware entwickelte.
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Am 15. Februar 2017 findet in der Österreichischen Botschaft Berlin die deutsch-österreichische Tagung »Big Data in der Amtsstube – Neue Wege zur Innovation im öffentlichen Sektor« statt. Ziel der Veranstaltung ist es, Anwendungsfälle von Big Data in verschiedenen Handlungsfeldern des öffentlichen Sektors anhand konkreter Projekte aufzuzeigen und zu diskutieren. Angesprochen sind Vertreter aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft, die an der Konzeption, Entwicklung oder Realisierung eines in der Praxis umgesetzten Big Data-Projektes im öffentlichen Sektor beteiligt sind bzw. waren (Auftraggeber und Auftragnehmer). Interessierte Referentinnen und Referenten können bis zum 30. November ihre Vorschläge einreichen. Als Speaker präsentieren Sie Ihr Projekt einem exklusiven Expertenpublikum, positionieren sich als Big Data-Pionier im öffentlichen Sektor und erfahren aus erster Hand von aktuellen Innovationen und Trends.

Hintergrund

»Big Data« ist kein Hype, sondern längst Realität. Der mit dem Begriff bezeichnete rasante Anstieg des generierten Datenvolumens erfasst Staat, Wirtschaft und Gesellschaft. Unzählige Quellen erzeugen Daten unterschiedlichen Charakters in nahezu allen Lebensbereichen. Diese Daten werden zunehmend ortsunabhängig und in Echtzeit ausgewertet und weiterverarbeitet. Das Phänomen Big Data erschöpft sich nicht in der technologischen Dimension, sondern birgt vielfältige soziale, wirtschaftliche und juristische Implikationen. Es verändert die Gesellschaft – wie wir leben, interagieren, uns organisieren und Entscheidungen treffen.

Diese Entwicklung macht vor dem öffentlichen Sektor nicht halt. Im Gegenteil: Sie bietet zahlreiche Ansatzpunkte für Prozess- und Leistungsinnovationen in der Verwaltung. Zu den diskutierten Potenzialen zählen unter anderem Kosteneinsparungen durch Effizienzsteigerung, optimierte Entscheidungsfindung und Planung durch bessere Informationsgrundlagen und Vorhersagefähigkeiten sowie die Reduktion von Kriminalität und Sicherheitsbedrohungen. An den Schnittstellen zum Bürger und zur Wirtschaft könnte durch den Einsatz von Big Data-Technologien die Servicequalität deutlich erhöht werden.

Themen und Handlungsfelder

Um die Handlungsfelder mit den größten Potenzialen zu identifizieren, suchen die Ausrichter der Tagung »Big Data in der Amtsstube« Vorschläge für Präsentationen zu wegweisenden (Pilot)Projekten, in denen Big Data im öffentlichen Sektor bereits in der Praxis angewendet wird und einen unmittelbaren Nutzen stiftet, beispielsweise in folgenden Handlungsfeldern:

Sicherheit und Kriminalitätsbekämpfung
  • Predictive Policing, Kriminalität, Terrorismus, Landesverteidigung
  • Katastrophenschutz, Planung und Koordinierung von Einsatzkräften
  • Ermittlungstätigkeiten, Unterstützung der Gerichte
  • Steuerbetrug, Finanzmarktaufsicht, Geldwäsche, Korruption
  • Cyber-Security und Cyber-Crime
  • Sozialbetrug

Effizienzsteigerung und Verwaltungsreform
  • Benchmarking, Analyse & Prozessoptimierung
  • Plausibilitätsprüfungsmechanismen, Wahrscheinlichkeits- und Korrelationsanalysen in Antragsprozessen
  • (Teil-)Automatisierte Auswertung & Kategorisierung von Anträgen
  • Unterstützung der Sachbearbeiter durch Visualisierung von Zusammenhängen und automatisierte Antwort- bzw. Problemlösungsvorschläge

Modernisierung der Gesetzgebung
  • E-Partizipation & Politik Crowdsourcing
  • Stakeholder-Stimmungsanalysen
  • Evidenzbasierte Politik (Evidence-Informed Policy Making)
  • Simulationen und Szenarien zur Politikfolgenabschätzung (Policy Informatics)
  • Iteratives Politik- und Verwaltungshandeln mit Echtzeitevaluation (Agile Policy Making)

Wirtschaft und Arbeit
  • Arbeitsmarktprognosen
  • Prognosen zur Technologieentwicklung, Identifikation von Förderschwerpunkten
  • Patentwesen
  • Identifikation von Standortvorteilen
  • Überwachung von Produktion, Einfuhr und Vermarktung tierischer und pflanzlicher Erzeugnisse
  • Voraussage von Epidemien, Naturkatastrophen und Schädlingsausbreitung

Staatliche Infrastruktur
  • Infrastrukturplanung & -steuerung
  • Verkehrsplanung & -steuerung
  • Predictive & Crowdsourced Maintenance
  • Energieverbrauchssteuerung

Services für Bürger und Unternehmen
  • Datenaustausch & Prozessautomatisierung zwischen Behörden (z. B. vorausgefüllte Formulare, Empfehlung bzw. (teil)automatisierter Anstoß von naheliegenden Antragsprozessen, unterstützte bzw. teilautomatisierte Bearbeitung von Bürgerfanfragen, Chatbots und virtuelle Assistenzen)
  • Linked Open Data
  • Bürgerportal
  • Smart Government Services

Frist und einzureichende Unterlagen

Der Aufruf richtet sich an Vertreter aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft, die an der Konzeption, Entwicklung oder Realisierung eines in der Praxis umgesetzten Big Data-Projektes im öffentlichen Sektor beteiligt sind bzw. waren (Auftraggeber und Auftragneh-mer).

Die Einreichungen werden durch eine Fachjury bewertet und ausgewählt. Eine gemeinsame Präsentation von Auftraggeber und Auftragnehmer wird bevorzugt, sie ist aber keine zwingende Voraussetzung. Die ausgewählten Projekte sollen Präsentationen vorgestellt werden.

Bitte verwenden Sie das beiliegende Formular zur Einreichung des Abstracts (max. 2.000 Zeichen, inkl. Leerzeichen) und senden Sie es ausgefüllt bis zum 30. November an folgende E-Mail-Adresse: Robert.Froehlich@ba4mw.de

Bitte fügen Sie jeweils ein Porträtfoto (Auflösung mind. 300 dpi) der Referierenden als Anhang bei.

Aussagekräftige Abstracts sollten Ausführungen zu folgenden Punkten beinhalten:
  • Ziele des Projekts
  • genutzte Datenquellen und -arten
  • Herausforderungen
  • spezifischer Nutzen durch Big Data

Nach Sichtung und Bewertung der Einreichungen erhalten Sie bis zum 7. Dezember eine Rückmeldung über die Annahme Ihres Vorschlages. Im Falle einer Zusage bitten wir Sie, uns bis 31. Januar 2017 eine Power Point-Präsentation Ihres Vortrages zuzuschicken.

Die Tagung richtet sich an IT-Entscheider und Vordenker im öffentlichen Sektor sowie in Wirtschaft und Wissenschaft. Die Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung der Österreichischen Botschaft Berlin und ADVANTAGE AUSTRIA im Rahmen des Forum Public Sector statt. Das Forum Public Sector wird gemeinsam vom Business Apps Network, dem Nationalen E-Government Kompetenzzentrum (NEGZ) und dem Branchenverband SIBB ausgerichtet.

Kontakt bei Rückfragen

Robert Fröhlich

Netzwerkmanager
Business Applications for the Mobile World e. V.
Potsdamer Platz 10
10785 Berlin

Tel.: +49 (0)30 408191-290

E-Mail: Robert.Froehlich@ba4mw.de
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Der Mautdienstleister tolltickets, Europas führender Experte für bargeldlose Mautabrechnung, hat sich für die Signaturlösungen unseres Mitglieds OpenLimit entschieden. Lesen Sie in der Success Story, wie Sie einerseits elektronische Rechnungen nach höchsten Standards versenden und andererseits Ihre internen Prozesse durch den Einsatz einer Serverlösung vollständig automatisieren können. Das spart Zeit, Papier, Druck- und Portokosten und entspricht den Anforderungen des UStG § 14 durch Gewährleistung der Echtheit sowie Unversehrtheit des Inhaltes.
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Eine Studie im Auftrag von Amt24 e.V.

Der freie Zugang zu Informationen der Verwaltung wurde bereits im August 2010 als konkretes Ziel im Regierungsprogramm „Vernetzte und transparente Verwaltung“ festgeschrieben. Daraufhin einigten sich die Gipfelpartner im Rahmen des 5. Nationalen IT-Gipfels am 7. Dezember 2010 eine zentrale „Open Data“- Plattform aufzubauen. Unabhängig davon sprach sich bereits der Staatssekretär Franz Josef Pschierer, CIO der Bayerischen Staatsregierung, im Rahmen einer Keynote des Government 2.0 Camp 2010 für ein einheitliches Gebührenmodell zur kommerziellen Nutzung staatlicher Daten aus.

Die Open-Government-Bewegung gewinnt immer mehr Anklang. Zahlreiche Untersuchungen zum Thema sind in letzter Zeit erschienen. Die ökonomischen Implikationen von offenen Regierungsdaten wurden davon aber nur am Rande beleuchtet. Dabei werden große Erwartungen an die wirtschaftlichen Effekte und die Entstehung neuer Geschäftsmodelle durch die Einführung von LOGD erwartet. Um diese Lücke zu schließen, hat Amt24 eine Studie erstellt, um die Chancen und Risiken der kommerziellen Nutzung von LOGD zu beleuchten und Aufschluss zu geben über die damit verbundenen ökonomischen Auswirkungen.

Inhalt:

Die Studie fokussiert neben einem Abriss zu aktuellen Stand der Diskussion und Umsetzung die rechtlichen und organisatorischen Herausforderungen und ökonomische Aspekte von LOGD.

Für die ökonomische Analyse wurden verschiedene Geschäftsmodelle in dieser Studie untersucht und Konzepte für die wirtschaftliche Erschließung von Open Government Data abgeleitet. Dazu wurde der Markt um LOGD segmentiert und anhand einer Wertschöpfungskette dargestellt und analysiert. Infolgedessen konnten verschiedene kommerzielle Geschäftsfelder identifiziert und beurteilt werden. Die Beurteilung einzelner Geschäftsfelder ergibt Rückschlüsse für das gesamte ökonomische Potenzial von LOGD. Die Studie stellt Besonderheiten und Effekte dar, die bisher kaum Betrachtung fanden.

Unabhängig davon wurden verschiedene Lizenzierungsmöglichkeiten, die der Regierung und Verwaltung zur Verfügung stehen sowie unterschiedliche Preismodelle untersucht. Ziel dabei ist es, einen Überblick zu den verschiedenen Szenarien der kommerziellen Nutzung von LOGD und deren Auswirkungen zu geben. Abschließend enthalten ist eine Matrix, anhand dessen eine Nutzwertanalyse zur Einführung von LOGD durchgeführt werden kann, um somit als Grundlage für eine Entscheidung zu dienen.

Eckdaten der Studie

Thema:
Chancen und Risiken der kommerziellen Nutzung von Linked Open Government Data

Auftraggeber:
Amt24

Durchführung:
Mathias Groll – Amt24

Methode:
Theoretisch-konzeptionelle Arbeit und persönliche Interviews mit Experten

Erscheinungstermin:
1. Quartal 2012

Bestellung der Studie: Kurzversion

Die Studie ist derzeit nur als Kurzversion erhältlich. Ihr persönliches Exemplar als
pdf-Dokument erhalten Sie bei der Amt24-Geschäftsstelle. Wenn Sie uns eine kurze
Mail schreiben, schicken wir Ihnen das Dokument gerne zu.
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Eine Studie im Auftrag von Amt24 e.V.

Die öffentliche Hand gibt in Deutschland ca. 250 Mrd. Euro jährlich für die Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen aus. Eine Optimierung der Beschaffungsprozesse innerhalb der Verwaltung kann in Zeiten knapper Kassen zur Erreichung von Effizienz- und Effektivitätsgewinnen dienen, wie etwa durch die elektronische Abwicklung der Vergabeverfahren mithilfe von E-Procurement-Werkzeugen. Der Trend zur Software gestützten Beschaffung ist zwar bundesweit erkennbar. Eine ganzheitliche Umsetzung, sämtliche Transaktionen zwischen der Verwaltung und der Wirtschaft in der Regel nur noch elektronisch abzuwickeln, konnte sich aber bisher noch nicht durchsetzen.

Ausgehend von dieser Entwicklung hat Amt24 die Technische Universität beauftragt, in Kooperation mit dem Land Berlin eine Bestandsaufnahme der aktuellen Beschaffungspraxis im Land Berlin zu erarbeiten.

Inhalt der Studie:

Um die Komplexität des Themas übersichtlich darzustellen, wurden die Grundsätze der öffentlichen Beschaffung einleitend beschrieben und allgemeine Rahmenbedingungen für den Einsatz von E-Procurement in der öffentlichen Verwaltung definiert.

Außerdem wurde eine Untersuchung der rechtlichen Rahmenbedingungen, der technischen Anforderungen und der Beschaffungsstrukturen innerhalb von Public E-Procurement-Systemen vorgenommen. Ein kurzer Überblick über die derzeit eingesetzten Public E-Procurement-Systeme in der öffentlichen Verwaltung soll Aufschluss über den aktuellen Stand geben.

Im Fokus der Studie steht die Beschaffungsstruktur der Berliner Landesverwaltung. Mithilfe von Interview-, Fragebogen-, Berichts-, Beobachtungs- und Inventurmethoden wurde eine Ist-Erhebung der Strukturen des ITDZ Berlin, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und des Landesverwaltungsamtes Berlin durchgeführt. Dabei wurden die Beschaffungsprozesse, die Organisationsstrukturen und der Einsatz von E-Procurement-Lösungen untersucht.

Eckdaten der Studie

Thema:
Eine Untersuchung der Beschaffungsstrukturen des Landes Berlin

Auftraggeber:
Amt24

Durchführung:
Technische Universität Berlin in Kooperation mit dem Land Berlin

Methode:
Interview-, Fragebogen-, Berichts-, Beobachtungs- und Inventurmethode

Befragte:
ITDZ Berlin, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Landesverwaltungsamt Berlin
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Eine Studie im Auftrag von Amt24 e.V.

Am 1. November 2010 wurde der neue Personalausweis eingeführt. Wie sieht es aber zu diesem Zeitpunkt mit seiner Bekanntheit, seiner Akzeptanz und dem Wissen um die neuen Anwendungsmöglichkeiten aus? Amt24 hat in Partnerschaft mit dem Bundesministerium des Innern eine Studie von der Universität Potsdam durchführen lassen, um diesen Fragen nachzugehen. Untersucht wurden alle drei Zielgruppen, die von der Einführung des neuen Ausweises profitieren können: die Bürger, die Verwaltung und die Unternehmen.

Das wichtigste Ergebnis der Studie ist: Während die Bürger und die öffentliche Verwaltung bereits sehr gut über den neuen Personalausweis informiert sind, sieht die Situation auf Seiten der Unternehmen erstaunlich uneinheitlich aus: Gerade für Unternehmen bietet der neue Personalausweis im sicheren elektronischen Geschäftsverkehr weitreichende Erleichterungen, nur dass dies insbesondere kleineren und mittleren Unternehmen weitestgehend unbekannt ist. Bei den Bürger gibt es Skepsis aber auch Begeisterung: Während ein Drittel über den neuen Personalausweis noch gar nicht Bescheid weiß, will immerhin jeder zehnte Bürger möglichst schnell dessen Vorteile nutzen und noch vor Ablauf des alten Ausweises den „Neuen“ beantragen.

Eckdaten der Studie

Thema:
Akzeptanz und Bekanntheit des neuen Personalausweises

Auftraggeber:
Amt24

Durchführung:
Uni Potsdam

Wissenschaftliche Leitung:
Prof. Dr. Norbert Gronau

Zeitraum:
Juni bis November 2010

Methode:
Online-Befragung und persönliche Interviews

Befragte:
Verwaltungen, Bürger und Unternehmen
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Die Universität Potsdam befragte im Auftrag von Amt24 insgesamt 227 Verwaltungen in den Bundesländern Berlin und Brandenburg. Im Fokus der Online-Befragung stand der Einsatz von Web 2.0-Anwendungen und Technologien für die Kommunikation zwischen Behörden und Bürgern. Wir wollten wissen,
  • wie bekannt das Web 2.0 und seine Möglichkeiten sind,
  • ob und wie es eingesetzt wird,
  • welche Erfahrungen damit gesammelt wurden und
  • welche Chancen und Barrieren für den Einsatz gesehen werden.

Eckdaten

Thema:
Einsatz von Web 2.0 in der öffentlichen Verwaltung

Auftraggeber:
Amt24

Durchführung:
Uni Potsdam

Leitung:
Prof. Dr. Norbert Gronau

Zeitraum:
Oktober bis November 2009

Methode:
Online-Befragung

Befragte:
Landkreise, Städte, Gemeinden und Bezirke in Berlin und Brandenburg
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